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„36/1 Kreisla" – Bassd Zamm
Manche Bierideen entstehen nicht im Sudhaus, sondern in der Meisterschule – und genau so war es beim „36/1 Kreisla". Lukas Keesmann von der Bamberger Brauerei Keesmann und Nicolas Zehendner von der Brauerei Zehendner aus Mönchsambach lernten sich während ihrer Braumeister-Ausbildung kennen und beschlossen, gemeinsam einen Sud zu brauen – aus Freundschaft und Liebe zum Bier. Das Ergebnis ist eine echte Premiere: Erstmals in der Geschichte des Landkreisbieres haben sich eine Stadt- und eine Landkreis-Brauerei zusammengetan.
Entstanden ist ein kaltgehopftes Lager im Pils-Stil, das zwei Brau-Philosophien in einer Flasche vereint. Die feinherbe Hopfennote eines klassischen Pils trifft auf die unfiltrierte, naturtrübe Süffigkeit eines fränkischen Landbiers – ergänzt um eine spürbar fruchtige Aromatik, die der Kalthopfung zu verdanken ist. Diese Technik verleiht dem Bier einen modernen, frischen Twist, ohne dass der ursprüngliche fränkische Charakter verloren geht.
Im Glas zeigt sich das „36/1 Kreisla" naturtrüb-golden mit stabiler Schaumkrone. In der Nase verbinden sich würzige Hopfenaromen mit fruchtigen Noten aus der Kalthopfung, während am Gaumen die herbe Pils-Bittere und die malzige Rundheit eines Landbiers miteinander harmonieren.
Mehr als nur ein weiteres Craft-Bier: Das „36/1 Kreisla" steht sinnbildlich für die enge Verbindung zwischen Stadt und Landkreis Bamberg – zwei Regionen, 65 plus 13 Brauereien, eine gemeinsame Braukultur. Vorgestellt wurde das Bier beim traditionellen Bieranstich zum Brauersilvester im Bauernmuseum Frensdorf.
Zu einer deftigen Brotzeit, gegrilltem Fleisch oder einfach im geselligen Kreis entfaltet das „36/1 Kreisla" seinen vollen Charakter.
„36/1 Kreisla" – zwei Brauereien, eine Freundschaft, ein Bier.
Keesmann Bräu
MönchsambacherWasser, Gerstenmalz, Hopfe, Hefe